Quelle des Titelbildes: http://www.halb-marathon.hamburg/galerie-2016/

 

Kurzer Rückblick 2016

Das war der dritte PSD Bank Halbmarathon und meine zweite Teilnahme an diesem Wettkampf. Gleichzeitig war der Lauf mein Saisonabschluss.
Nach dem 10 Km BARMER GEK Alsterlauf in der vergangenen Woche, der mit einer persönlichen Bestzeit geendet hat,  konnte ich den Erfolg jetzt in Wandsbek noch einmal Wiederholen und habe nun auch auf der Halbmarathon Distanz eine neue Bestzeit erlaufen.
Was Wettkämpfe anbelangt, geht für mich also ein sehr erfolgreiches Jahr zu Ende, denn zusätzlich zu den oben genannten beiden Läufen habe ich im April ja auch noch mein Marathon Debüt absolviert.

Warum ich den PSD Bank Halbmarathon, obwohl es die kleinste dieser Veranstaltungen ist, mit großem Anstand am allerbesten finde, könnt Ihr jetzt lesen:

PSD Bank Halbmarathon – Alles anders als bei Anderen

Der Start ist merkwürdigerweise abends um 18:00, die Strecke führt nicht durch malerische Villen- und Hafenbezirke oder durch hippe Trend -Stadtteile, sondern mitten durch Wohngebiete der etwas weniger spektakulären Art… durch Wandsbek, Farmsen und Berne. Die Teilnehmerzahl ist mit knapp 1500 gerade mal auf dem Niveau einer besseren Kleinstadtveranstaltung und kann sich mit den Zahlen des Hella Laufcups oder des Hamburg Marathons nicht im Ansatz messen. Alles wirkt noch etwas ausbaufähig, so gibt es keine Zielzeitschilder zum korrekten Einreihen vor dem Start und im letzten Jahr war sogar die Strecke 300m zu lang, was viele Bestzeitenjäger ausgebremst hat und auch für Unmut sorgte.

Und TROTZDEM ! Oder nein! GERADE deswegen ist dieser Halbmarathon so gelungen. Aus einem anderen (meinem) Blickwinkel betrachtet lesen sich die selben Fakten nämlich ganz anders:

Der Start ist interessanterweise abends um 18:00, was mir persönlich sehr gut gefällt, die Strecke führt nicht durch die Touristengegenden in Hamburg, sondern größtenteils durch “normale” Wohngebiete, mit Zuschauern, die sich sichtlich und hörbar über den Trubel freuen. Fast die komplette Strecke ist gesäumt mit Menschen, die klatschen und rufen und dabei ordentlich feiern. Man sieht ganze Nachbarschaften, die sich mit Campingstühlen, Grill und Bier an der Straße häuslich niedergelassen haben, immer wieder formieren sich Kinder zu Ketten die mit ausgestreckten Händen darauf warten, dass man abklatscht, egal ob man an einem Alten- oder Flüchtlingsheim vorbei läuft, überall wird gejubelt und der eigene Name (“Maaarkus Du schaffst das”) gerufen. Wirklich fast über die komplette Strecke geht das so. Niemals Hunderte auf einem Haufen, aber bestimmt  hundert Mal Dutzende von Zuschauern.
Das ist mir im letzten Jahr schon aufgefallen und das hat isch in diesem Jahr bestätigt. Ich verzichte dankend auf Elbchausse und Eppendorf und genieße lieber die total gut gelaunten Zuschauer bei diesem Lauf!
Sogar ab Km 18, also ab dem Zeitpunkt, bei dem ein Halbmarathon in der Regel wirklich hart wird, hat mir das immer noch mal ein Lächeln abringen können.
Das ist wirklich einmalig und -für mich- ganz klar das absolute Highlight.

Alles wirkt nicht so bierernst, so gibt es zwar keine Zielzeitschilder im Startbereich, aber die braucht man auch nicht, es ist genug Platz zum einreihen und soooo viele Starter sind es ja nun auch nicht.
Den Fehler mit der 300m zu langen Strecke werden die schon nicht wiederholen (Zumal dafür im letzten Jahr wohl eine polizeiliche Umleitung verantwortlich war, die erst ganz kurz vor dem Start der Veranstaltung eintrudelte, so dass nichts mehr geändert werden konnte)

Ansonsten ist alles super organisiert. Der Innenbereich des Einkaufszentrums Quarree steht dauerhaft den Läufern zur Verfügung. Man kann sich darin umziehen, zur Toilette gehen oder einfach nur aufhalten, falls es draußen mal zu kalt ist. Ebenfalls werden dort die Startunterlagen abgeholt und die Sponsoren verteilen ein bisschen Goodies… In diesem Falle Äpfel von REWE, Schweißbänder von der PSD Bank usw….

Auf der Rückseite des Einkaufszentrums ist dann sozusagen der Backstage Bereich der Läufer… Hier werden nach dem Lauf Getränke und Bananen ausgegeben, dort stehen die Dixi Klos und die Zelte der Sanitäter, für Kleidersackabgabe und noch eins zum Umziehen für Leute, die das lieber blickgeschützt machen wollen. Alles Top!

Ja, diese kleine Veranstaltung ist meine Lieblingsveranstaltung geworden. Hoffentlich bleibt das so übersichtlich 🙂

Hier ist eine nette Bildergallerie dazu, die auch die gute Stimmung an der Strecke einfängt : http://www.halb-marathon.hamburg/galerie/

Der Laufbericht

Mir stand dieser Lauf etwas bevor. Eine Woche vorher wie gesagt der 10Km Alsterlauf, der wirklich hart war am Ende und nun nochmal so eine Anstrengung über die doppelte Distanz. Wo normalerweise aufgeregte Vorfreude in mir wohnt, war es dieses Mal echter Bammel. Die Saison war lang, ich habe viel und hart trainiert, der Kopf macht so langsam zu und braucht Pause.
Aber den Wettkampf für den man nun 12 Wochen investiert hat nicht laufen, weil man Bammel hat? Undenkbar und so trat ich natürlich gestern an.

Ideale Wetterbedingungen, trocken, ca. 18 Grad… wunderbar. Wie auch im letzten Jahr habe ich auch dieses Mal noch jemanden aus meiner Läufercommunity getroffen. Ich freue mich immer, wenn aus einer Internetbekanntschaft eine echte Bekanntschaft wird. Seit ich laufe war das jetzt schon der Fünfzehnte. Da soll noch mal jemand sagen, dass man sich durch das Internet sozial isoliert. Liebe Grüße an dieser Stelle, an Rucka, emel, Isse, Lilly, Fred128, Farhad, bharti, Ethan, todmirror, Tommy, Laufmuddi, MichaelB, taeve, Dartan, mvm, die ich alle schon “in echt” kennen lernen durfte. Ich habe bestimmt jemanden vergessen. Bitte im Forum beschweren, dann trage ich da hier nach 🙂

EDIT: Ups.. ich wusste das sich jemanden vergessen habe… deswegen ist todmirror jetzt auch fett markiert ^^

Im letzten Jahr habe ich hier meine bisherige Bestzeit gelaufen: 1:36:24, allerdings auf einer 300m zu langen Strecke, also inoffiziell irgendwas mit 1:33:xx . Das entsprach einer Pace von 4:27 im Durchschnitt.
Heute wollte ich das nach Möglichkeit verbessern und deswegen….

…jetzt endlich der Startschuss:

BAMMM – Ca. Fünzehn Sekunden, bis zum Überqueren der Startlinie, es dauert weitere 15 Sekunden, bis ich einigermaßen frei laufen kann. Ich habe mich mit Absicht nicht all zu weit vorne in der Startaufstellung einsortiert. Das habe ich nämlich mal gemacht und wurde dann die ganze Zeit von hinten überholt, ohne selber zu überholen. Blöd für den Kopf, blöd für die schnelleren Läufer. Also dieses Mal ungefähr ans Ende des ersten Viertels gestellt, das sollte wohl passen.
Gleich der erste Kilometer ist mit 4:24 voll im Soll. Ich will es moderat angehen und nicht (über)ambitioniert. Lieber nach hinten raus noch etwas rausquetschen. Bisher liefen meine Wettkämpfe immer so, dass ich anfangs Zeit  erlaufen habe (Schneller als die geplante Durchschnittspace) und am Ende hoffte, das der Einbruch und die damit verlorene Zeit nicht schlimmer wird, als die anfangs gewonnenen Zeit. Das klappt zwar irgendwie…. ist aber verdammt unangenehm, weil man nur noch auf Krampf und mit Schmerzen im Tunnel läuft und nichts mehr wahrnimmt oder gar genießen könnte.
Trotzdem werden die nächsten Kilometer immer noch ein bisschen schneller… 4:23, 4:19, 4:22 Das Tempo passt gut. Hinterher werde ich an der HF Kurve sehen, dass ich das erste Drittel des Rennens ca. zwischen 80% und 85% gelaufen bin, das zweite Drittel dann zwischen 85% und 90% und das letzte Drittel dann wirklich mit 90% – 96% (Ganz am Ende sprunghaft). Für den Moment fühle ich mich aber noch wohl.

Das Starterfeld ist überschaubar, es sortiert sich zusehends und vor und hinter mir laufen jetzt die Meisten mit der gleichen Pace. Es ist reichlich Platz vorhanden und ich bin immer wieder am Grinsen, winken und abklatschen. Ich habe es ja oben schon beschrieben: Leute, macht diesen Lauf mal mit, das macht wirklich Laune!
Vor mir ist schon eine ganze Weile ein toll laufendes Mädel. Noch schöner als Ihr Po ist Ihr Laufstil. Bilderbuchmäßig, kräftig und eine Freude anzusehen. Ich bleibe in der Nähe, das gefällt mir genauso gut wie den vier anderen Herren, die in Ihrer Nähe bleiben. Leider schließe ich langsam auf, ihre Pace sinkt etwa auf 4:30 was mir zu langsam ist. Schweren Herzens überhole ich.

die erste Trinksation bei Kilometer 5 kostet mich -wie immer – Zeit. Ich hasse das Trinken aus Bechern und nippe nur daran, um den Mund feucht zu bekommen. Der Rest in den Nacken und weiter gehts…

Die Kilometer 7-9 pegeln sich wieder bei 4:20 ein. Das fühlt sich immer noch gut an und wieder kostet mich der Wasserbecher bei Kilometer 10 einige Sekunden. Ich hatte gar nicht das Gefühl trinken zu müssen, aber für meinen Kopf ist es wichtig. Die Pace ist jetzt leicht über die 4:20er Marke gesunken und so langsam merke ich, dass ich müder werde. Bei Kilometer 13 nehme ich mein einziges Gel… Ein Experiment und siehe da, das erste Mal ziehe ich einen Nutzen aus dem Zeug, den ich auch spüre. Ist es der Kopf? Ist es das Gel? Egal ich laufe zunächst  weiter wie bisher aber einige Kilometer später, so ab Km 16,  bekomme ich ein bisschen Leichtigkeit zurück und obwohl die Muskeln langsam aber sicher übersäuern, kann ich noch kräftig laufen und habe keine Atemnot UND: Ich werde sogar schneller !

Ein Läufer in blau ist schon eine ganze Weile vor mir, dann hinter mir, dann wieder neben mir…. Keiner von uns will wegziehen, beide wollen gepusht werden. Wir arrangieren uns einvernehmlich ohne zu sprechen und laufen eine Weile nebeneinander her. Dabei nähern wir uns noch einem Dritten im Bunde, der im weißen Top läuft  und ein Vierter in schwarz versucht von hinten ranzukommen. JETZT bilde ich mir ein, dass das Gel wirkt. Kilometer 17-19 gehen mit 4:17, 4:16 und 4:15 wie die Sau. Alles tut weh, aber ich kann das Tempo halten und die Luft passt auch noch so gerade eben. Der blaue Kollege versucht sich abzusetzten…. aber er bricht ein, ich habe ihn! Geiles Gefühl ! Der Schwarze ist auch weg und kommt nicht mehr ran, nur der Weiße gibt sich nicht geschlagen, zieht an und sein Abstand wird für mich uneinholbar. JETZT ist es wirklich hart, aber ich weiß, das sich so kurz vorm Ziel eher zusammenbrechen als aufstecken würde. Es wird gejubelt und geklatscht und angefeuert und ich nehme das tatsächlich noch wahr. Ich jubel innerlich auch schon, weil ich weiß, dass der Lauf gut wird!

Der letzte Kilometer! JETZT brennt die Lunge, die Beine sowieso, aber ich halte das verdammte Tempo! Kilometer 21 wird sogar der Schnellste des Rennens. Der Weiße ist 50m vor mir, der Blaue 50m hinter mir, der Scharze nur noch ganz klein im Rückspiegel…. die vorletzte Kurve, noch eine kurze Steigung rauf, meine Beine laufen, ich keuche jetzt lautstark, aber ich weiß, dass am Ende der Steigung da vorne nur noch eine Rechtskurve kommt und dann das Ziel in 200m.

Fast stolpere ich, aber ich rette das Tempo ins Ziel, die Zieluhr zeigt 1:32:08 und ich kann trotz totaler Erschöpfung einen Freudenschrei ausstoßen, denn NETTO bin ich Sub92 !! Top !!!

Sogar ein kurzes Video vom Zieleinlauf gibt es:

PSD Bank Halbmarathon 2016 – Zieleinlauf from Markus Staudt on Vimeo.

 

Jemand klopft mir auf die Schulter…. der Blaue! Er gratuliert mir und bedankt sich für das gegenseitige Ziehen. Ich freue mich darüber sehr und auch der Schwarze gesellt sich dazu und gratuliert uns. Wir schütteln uns die Hände, alle wirken zufrieden!

Ich genieße die nächsten Minuten, in denen ich wieder zu Atem komme und sauge die Atmosphäre ein. Dann ziehe ich mich um und reite auf meinem Motorrad nach Hause…. grinsend und glücklich!

Fazit

Ich bin verliebt in den PSD Halbmarathon. Offiziell genug, um als Wettkampf zu gelten, flach genug, um eine Bestzeit zu begünstigen und von der Stimmung her sowieso unschlagbar.
Dass der Lauf verhältnismäßig klein ist, stört mich nicht, im Gegenteil, es ist ja trotzdem alles vernünftig abgesperrt 🙂
Das wird in den nächsten Jahren immer mein Saison Höhepunkt und Abschluss sein.

Vielleicht liegt dieses Hochgefühl auch daran, dass ich das erste Mal die volle Kontrolle über den Lauf hatte. Ich bin sonst oft zum Ende hin von Läufern auf den letzten Kilometern oder gar Metern noch “kassiert” worden, dieses Mal hatte ich noch Mittel zum gegenhalten. Die Renn-Einteilung war gelungen und ist eindeutig nicht nur das Ergebnis von immer besserem Training, sondern auch von zunehmender Erfahrung.

Der Halbmarathon ist “meine” Distanz, er passt einfach perfekt in meine zeitlichen Trainingsmöglichkeiten.

Und jetzt ist erst mal ein paar Monate Genusslaufen angesagt !!

 

Und jetzt noch etwas zu meinem Equipment…

Das war jetzt mein vierter Halbmarathon in den letzten zwei Jahren. Dabei hat sich so einiges herauskristallisiert und zwar Sachen die immer wieder so machen würde und Sachen, die ich tunlichst bleiben lasse.

Shirt

Bei meinem ersten HM habe ich noch ein Langarm shirt getragen, einfach weil Oktober war. Es war viel zu warm! Seither laufe ich nur noch im Singlet. Mein Aktuelles ist ein sehr dünnes: Mitzuno AERO Singlet Absolut genial! Total leicht und luftdurchlässig. Nie wieder ein billiges Funktionsshirt unter dem man einen regelrechten Hitzstau bekommt

Hose

Auch hier setze ich mittlerweile auf superleicht und superkurz und zwar diese klassischen Läufershorts, sogenannte Splitshorts, die viele Menschen albern finden. Ich trage nichts anderes mehr, wenn die Temparaturen es zulassen (Im Training bis 15Grad, im Wettkampf bis 10 Grad). Man unterschätzt die Luftigkeit von solchen Hosen!

Socken

Ich bin Fan von den Asics Marathon Racer Saudünn, so dass sie wirklich gut in die schuhe passen, erstaunlich robust und sehr atmungsaktiv. Ich habe mittlerweile 5 Paar davon und trage keine anderen mehr.

Schuhe

Jetzt wird es interessant, denn ich bin das Erste Mal eine solche Distanz in meinen Newtons gelaufen. Schuhe, die optimal auf den Vorfußlauf abgestimmt sind. Die sind schnell, brauchen aber auch trainierte Füße/Waden, damit man nicht gleich in Krämpfe reinläuft.
Ich arbeite seit vielen Monaten daran, laufe auch mit Laufsandalen oder ganz barfuß, um meine Achilessehnen und Waden entsprechend vorzubereiten. Ich laufe den Newton Distance S IV und habe damit auch schon meine 10Km Bestzeit gelaufen, aber noch nie hatte ich die Schuhe über eine so lange Distanz an den Füßen wie dieses Mal.
Das ist ein ganz eigenes Thema, dem ich beizeiten auch noch mal einen eigenen Artikel widmen werde, aber die Kurzform für diesen Wettkampf lautet:

Es hat funktioniert! Die Dinger forcieren einfach einen schnellen, aktiven Laufstil und wenn man die kraft hat sie zu tragen, geben sie noch mal ein Quentchen zum Grundtempo dazu!
ABER: Die Quittung am Folgetag sind leichte Schmerzen im Mittelfuß, bzw. in der Mitte des Fußgewölbes an den Außenseiten der Füße. Nicht schlimm, aber schon im rennen habe ich so ab 18Km gemerkt, dass das Fußgewölbe anfängt zu meckern und das obwohl ich in diesem Jahr bereits 400Km in diesen Schuhen gelaufen bin. Also Vorsicht ist geboten, das sind echte Rennschuhe, die man laufen können muss! Ich liebe sie!

Trinkflasche/Gels/Laufgürtel

Für einen Halbmarathon brauche ich keinen Laufgürtel. Ein Gel bei Km 13 hat für mich funktioniert, und das kann man in der Hand halten. Ob man ein Gel braucht ist auch wieder so eine Frage. Die einen sagen so, die anderen so… Ich war immer eher auf der Seite derer, die bei einem HM ein Gel nicht brauchen, aber ich habe meine Meinung geändert. Ein Schuss zum richtigen Zeitpunkt, kann einem im letzten Drittel durchaus über den Berg helfen.
Und schließlich noch zwei Sätze zum trinken…. Ich kann nicht gut beim Laufen trinken und habe auch dieses Mal Zeit liegen lassen. Viel bekomme ich dabei trotzdem nicht in den Magen und viel braucht man auch nicht bei 21Km, wenn man gut hydriert ist. Trotzdem ist ein bisschen Flüssigkeitsaufnahme keine schlechte Idee (Auch hier gibt es wieder viele Meinungen, aber ich habe mir meine Meinung dazu nun gebildet). Gerade wenn man ein Gel nimmt, sollte man das mit Wasser zu sich nehmen (NICHT mit Iso) und deswegen werde ich mir wieder so eine Handflasche kaufen für den nächsten HM. Die hatte ich schon mal, sie mir dann aber vor dem ersten Gebrauch wieder ausreden lassen. Ich bin jetzt überzeugt, dass sie beim jetzigen Halbmarathon genau das Richtige gewesen wäre. Alle paar Kilometer mal einen Schluck aus der Pulle und einen Wasserbecher nur, um ihn sich über den Kopf zu schütten… Wenn dann das Gel dran ist, ein paar Schlucke mehr und gut is…. Hätte mir gestern 30-40 Sekunden gebracht.
Die oben verlinkte Flasche ist toll zu tragen, soviel kann ich sagen. Die 200ml nerven nicht wirklich in der Hand und durch die Handschlaufe muss man mit der Hand auch nicht greifen, die liegt halt ganz von alleine locker in der Handfläche.

 

markus

markus

Wenn er nichts Besseres zu tun hat, geht er laufen, theoretisch also quasi immer. Nun hat er zwar praktisch kaum was Besseres zu tun, dummerweise aber verdammt viel Wichtigeres, so dass sich das Laufen auf 3x Wöchentlich und ca. 40km beschränkt...
markus

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